Glaubenstaufe

Taufe, Foto: Joachim MüllerBereits in den Berichten des Neuen Testaments der Bibel erfolgte die Taufe immer nach einer bewussten Umkehr zu Gott. Damit bekannte sich der Getaufte vor Gott und Zeugen zu seinem Glauben. Das Untertauchen symbolisierte, dass alte Gewohnheiten im Wasser "begraben" werden und ein neues Leben beginnt. Erst nach der Taufe wurde man festes Mitglied der christlichen Gemeinde.

Taufe, Foto: Joachim MüllerGenauso halten wir es auch heute. Wir segnen Babys und begleiten Kinder aktiv bei ihren ersten Glaubensschritten. Wer sich aber taufen lassen möchte, muss dies in vollem Bewusstsein tun. Die Entscheidung dazu trifft jeder persönlich ohne Zwang. Die Voraussetzungen zur Taufe sind die gleichen, wie sie schon in der Bibel gelehrt werden, nämlich die bewusste Entscheidung, dass man die Vergebung von Jesus angenommen hat und nun ein Leben mit Gott führen will.

Diese freiwillige Glaubenstaufe ist ein großartiges Erlebnis für jeden, der getauft wird. Es ist ein einmaliges Fest in seinem Leben. Er steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes und darf sich mit seiner Taufe vor vielen Zeugen zu seinem Glauben bekennen. Die Bibel lehrt, dass im Himmel ein großes Fest gefeiert wird über einen Sünder, der umkehrt. So erleben wir, dass etwas von dieser großen Freude im Himmel auch auf die Getauften und die ganze Gemeinde überspringt. Ein Taufgottesdienst ist daher immer auch ein Gemeindefest für alle. Wir feiern es mit einem besonders fröhlichen Gottesdienst, in dem viel gelacht werden darf. Nach dem Gottesdienst bleiben wir zum gemeinsamen Essen zusammen und freuen uns noch lange mit den Getauften über ihren besonderen Tag.

Taufe, Foto: Joachim MüllerTaufe

Während des Tauf-Gottesdienstes

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Glückliche “Täuflinge” mit Täufern und Taufbegleitern